Gabriele Schinnerling

Gabriele Schinnerling ist in Villingen geboren und aufgewachsen. Die Entscheidung für ihr späteres Instrument, das Klavier, fiel schon in ihren Jugendjahren, als sie an der Jugendmusikschule Klavierunterricht bei Ruth Müller-Brilmayer nahm. Zum Klavierstudium ging sie nach Stuttgart an die Musikhochschule zu Prof. Fernande Kaeser und schloss mit künstlerischer Abschlussprüfung ab. Ergänzend studierte sie in der Klasse für Liedgestaltung bei Prof. Konrad Richter.

Wichtige Impulse für ihre Ausbildung bekam sie in Meisterkursen für Klavier bei Walter Blankenheim, Karl-Ulrich Schnabel und Claude Helffer sowie für Liedinterpretation bei Hermann Prey.

Sie tritt mit Klavierrecitals und Liederabenden in ganz Deutschland auf, ebenso als Solistin mit verschiedenen Sinfonie- und Kammerorchestern. Sie spielt regelmäßig in zahlreichen Konzertreihen und gestaltet Programme für viele wichtige Institutionen. Gemeinsam mit der Mezzosopranistin Aylish E. Kerrigan führte sie das Gedenkkonzert zum 11. September 2001 für das Deutsch-Amerikanische Zentrum und das J.-F.-Byrnes-Institut in Stuttgart auf mit der Uraufführung eines eigens geschaffenen Liedzyklus von Seoirse Bodley. Außerdem war sie an vielen Konzertaufträgen von Hochschulen wie der Hochschule für Technik Stuttgart, der Universität Heidelberg, der Universität Hohenheim und der Sommeruniversität in Trier beteiligt; ebenso für das Haus der Geschichte Baden-Württemberg und die Landeszentrale für politische Bildung. Daneben erhält sie Einladungen zu Festivals wie z.B. den Herbstlichen Musiktagen Bad Urach und der Hommage an Paul Hindemith der Kulturregion Stuttgart.

Ihre musikalische Vielseitigkeit beweist sie in der Kammermusik und Liedbegleitung, aber auch bei der Mitwirkung an Chanson- und Kabarettabenden. Dadurch tritt sie auf renommierten Kleinkunstbühnen wie dem Merlin in Stuttgart, der Dieselstraße in Esslingen, der Tufa in Trier, dem klag in Gaggenau und der Bastion in Kirchheim unter Teck auf. Außerdem ist sie durch ihr Interesse an Alter Musik und ihre stilistische Sicherheit eine gefragte Cembalistin für Barockensembles geworden.

Inzwischen sind mehrere CD-Produktionen mit Solowerken von Beethoven, Schubert, Chopin, Schumann, Liszt, Brahms, Debussy, Janacek und Frank Martin entstanden.

Schließlich ist Gabriele Schinnerling eine begehrte Pädagogin, deren Schülerinnen und Schüler schon einige Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben erhalten haben.

Kritiker und Presse bescheinigen ihr eigenständiges Profil, faszinierende Klarheit und Transparenz, feurigen und romantischen Schwung sowie weiten Atem in Klanggebung und formaler Aufbereitung.

Gabriele Schinnerling